4. Oktober 2018: Wie digital darf es sein oder die Angst des Autors vor dem Algorithmus, Diskussion im Literaturhaus, Berlin, 19.30 Uhr

Podiumsdiskussion

Literaturhaus, Fasanenstr. 23, Berlin
19.30-21 Uhr
In Zusammenarbeit mit irights.Lab

Es diskutieren die Literaturkritikerin, Bloggerin und Instagrammerin (@buchkolumne) Karla Paul, Nikola Richter (Verlegerin mikrotext) Frank Feulner (angefragt, AXY Semantics, Entwicklung praktischer K.I.-Anwendungen zur Erstellung von Texten), Moderation: Katja Bigalke, Journalistin

Zweifellos finden Veränderungen im Bereich der Rezeption, der Distribution und auch in der Wahrnehmung von Literatur und dem Verständnis davon statt. Diese Veränderungen gilt es positiv zu nutzen. Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie dies möglich gemacht werden kann, aber auch diskutieren, was sich die Leser*innen wünschen. Wie wird heute gelesen? Welche Erfahrungen wurden bereits mit dem digitalen Lesen gesammelt und weshalb herrschen vielleicht Berührungsängste? Darüberhinaus soll diskutiert werden, wie literarische Texte heute und in der Zukunft erschaffen werden. Inwieweit ist es aktuell bereits möglich, Texte von K.I. erstellen zu lassen, in welchen Bereichen findet dies schon statt und wie zukunftsfähig ist dies für die Literatur? Auch über Analyseverfahren wie Eye-Tracking und andere Systeme zur Erfassung von Leseverhalten soll gesprochen werden. Was bedeutet dies für Verlage oder für die Qualität von Literatur?