Heike Geißler: Saisonarbeit. Volte #2

cover-geissler-400px-hotlistSaisonkraft in der Vorweihnachtszeit bei Amazon. Im Warenlager im Leipziger Randbezirk. Ausgerechnet. Für die Autorin und Übersetzerin Heike Geißler in Geldnot ist es ein Moment der Misere, für alle anderen ein literarischer Glücksfall.

Erschienen am 5. Dezember 2014
ca. 500 Seiten auf dem Smartphone
ISBN 978-3-944543-18-5
Herausgegeben von Jörn Dege und Mathias Zeiske

Erhältlich bei:
Amazon beam buecher.de Google Play Hugendubel iTunes Kobo Thalia und in vielen anderen Webshops sowie im Buchhandel.

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Inhalt

Was Heike Geißler in den Wochen vor Weihnachten erlebt und aufschreibt, ist vieles zugleich: ein Erfahrungsbericht, der ebenso persönlich wie politisch ist. Kritik an den Verhältnissen mit den Mitteln der Selbstironie. Der Blick in eine Halle, die von der Außenwelt abgeschottet ist und gerade deshalb viel über sie verrät.
In „Saisonarbeit“ geht es um Empfindlichkeit und das Politische des Empfindlichen. Es geht um das Buch als Fluchtort in einem Warenlager, in dem der Unterschied zwischen Buch und Badeente keine Rolle spielt. Und es geht um die Arbeit bei Amazon und darum, dass „mit dieser Arbeit und vielen Sorten Arbeit grundsätzlich etwas faul ist“.

„Mit ihrem Text Saisonarbeit, einem radikal subjektiven und doch hoch politischen Erfahrungsbericht über ihre Zeit bei Amazon, hat die Leipziger Autorin Heike Geißler womöglich das Buch der Stunde geschrieben.“ (Nils Kahlefendt, Börsenblatt)

„Dieses Buch hat Kraft, es packt den Leser, denn es ist engagiert geschrieben, so engagiert wie lange keines mehr.“ (Philipp Holstein, Rheinische Post)

„Ein wichtiges Buch – und ein im Innersten schönes.“ (Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung)

„Brillante Studie über einen Megakonzern“ (Jan Drees, Der Freitag)

„Eine Handlung, ein Beweis für Lebendigkeit ist Geisslers brillanter Text selbst.“ (Dorothee Elmiger, Die Wochenzeitung)

„(…) ein tiefsinniges Buch über die Haltung unserer Gesellschaft zu Konsum und Arbeit.“ (Süddeutsche Zeitung Magazin)

„(…) ein Reportage-Essay-Roman, der es sich nicht so leicht macht, aus gesicherter Haltung heraus gegen Feindbilder anzuschreiben.“ (Alexander Gumz, Zeit Online)

Die Autorin

Autorenfoto Heike Geissler (c) Andrzej Steinbach, Spector BooksHeike Geißler, 1977 in Riesa geboren, ist Autorin, Übersetzerin und Mitherausgeberin der Heftreihe „Lücken kann man lesen“. Bisher erschienen: Der Roman „Rosa“ (DVA, 2002), die Erzählung „Nichts, was tragisch wäre“ (ebd., 2007) sowie das Kinderbuch „Emma und Pferd Beere“ (Lubok, 2009). 2014 erschien bei Spector Books das Buch „Saisonarbeit“ in der Reihe Volte. Sie lebt in Leipzig. Hier geht es zu ihrer Webseite.

 

Seit dem Frühjahr 2014 entsteht bei Spector Books eine Reihe für neue Literatur mit Formbewusstsein, Haltung, Witz: Volte. Herausgeber sind Jörn Dege und Mathias Zeiske, die Redakteure der Leipziger Literaturzeitschrift Edit. Bei mikrotext erscheinen in lockerem Rhythmus die Digitalausgaben der Edition Volte.


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